Der Ort für Genuss, Handwerk und echte Herkunft

Alles beginnt mit einem Stück Erde - und mit der Überzeugung, dass wahrer Wein nur dort entstehen kann, wo man ihm Raum zum Wachsen lässt – mit Ruhe, Respekt und echter Hingabe.

Auf rund 30 Hektar Weinbergen begleiten wir jede einzelne Rebe, als wäre sie Teil eines liebevoll gepflegten Gartens: aufmerksam, naturnah und immer im Einklang mit dem Charakter des Bodens. Wir hören zu, bevor wir handeln, und lassen der Natur den Vorrang, wo immer es möglich ist.

Denn jede Parzelle besitzt ihre ganz eigene Persönlichkeit, geprägt von Licht und Schatten, von Wind und Wetter, von der Geschichte des Landes, das sie trägt. Jede Zeile im Weinberg erzählt ein Kapitel – manchmal laut, manchmal leise –, und all diese Geschichten verweben sich später im Duft, im Geschmack und in jedem einzelnen Schluck unserer Weine.

So entsteht Wein, der nicht nur ein Produkt ist, sondern Ausdruck eines Ortes. Ein Wein, der zeigt, wo er herkommt. Und warum wir lieben, was wir tun.

Unser Weingut ist nicht nur ein Ort, an dem Trauben wachsen – es ist ein Raum für Kreativität. Mit der Zeit entstand der Wunsch, mehr zu schaffen als Wein: weiterzudenken, zu experimentieren und das auszudrücken, was unser Land, unsere Hände und unsere Leidenschaft hervorbringen. So entstand unsere Sektkellerei. Hier erhält jeder Schaumwein besondere Aufmerksamkeit – vielleicht sogar ein wenig mehr als unser Wein. Geduld ist unser wichtigstes Werkzeug: Die Flaschen reifen lange in der Stille des Kellers, geschützt vom Dunkel, bis sie ihre feinste Perlage entwickeln. Jede Perle steht für Qualität, Handarbeit und die Zeit, die wir ihr schenken.

Unser Weingut ist ein Ort, an dem Tradition und Moderne, Reben und Ideen, Natur und Handwerk zusammenfinden. Ein Ort, an dem wir täglich daran arbeiten, die Natur zu bewahren, unser Handwerk zu veredeln und Genuss neu zu denken.

Wir laden Sie ein, diese Vielfalt zu entdecken – Schluck für Schluck. Moment für Moment.

Der Weinbau folgt einem natürlichen Kreislauf, der uns Winzer das ganze Jahr über fordert und erfüllt. Jede Jahreszeit bringt eigene Herausforderungen, aber auch ihre ganz besondere Stimmung. Dieser Rhythmus bestimmt unser Handwerk – und die Qualität unserer Weine.

Dieser Zyklus wiederholt sich Jahr für Jahr – und doch ist kein Jahr wie das andere. Klima, Wetter, Bodenbeschaffenheit und Rebstöcke erzählen ihre eigene Geschichte. Verantwortungsvoller, naturnaher Weinbau ist uns daher besonders wichtig. So entsteht Wein, der Herkunft und Handwerk authentisch ausdrückt und den Charakter unserer Lagen bewahrt.

Winter – Reben in Form bringen

Der Winter legt eine beruhigende Stille über unsere Weinberge. Die Reben ruhen, doch für uns Winzer beginnt jetzt die Phase, die den Grundstein für das kommende Jahr legt. Beim Rebschnitt begegnen wir jedem einzelnen Stock ganz bewusst. 

Wir entscheiden: Welche Triebe dürfen bleiben? Welche haben ihre Aufgabe erfüllt? Es ist ein fast meditativer Moment – jeder Schnitt ein Versprechen an die Rebe, sie gesund, kräftig und voller Energie ins neue Jahr zu begleiten.

Zwischen ruhenden Zeilen und kalten Böden reparieren wir Drähte, setzen Pfähle neu und nehmen uns Zeit, die Weinberge so herzurichten, als würden wir guten Freunden das Zuhause vorbereiten. Der Winter mag ruhig erscheinen – doch in dieser Ruhe entstehen Visionen, Pläne und Hoffnungen für den neuen Jahrgang.

Frühling – Aufbruch und Neubeginn

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht der Weinberg und mit ihm unser Tatendrang. Zarte Knospen brechen auf, grünes Leben zeigt sich – und wir gehen Schritt für Schritt mit. Wir kümmern uns um den Boden, der unsere Reben trägt. Wir pflügen sanft, entfernen störende Kräuter und sorgen dafür, dass jede Pflanze Licht und Luft bekommt.

Wenn die ersten Triebe wachsen, ist es Zeit für die Bindearbeiten. Jeder junge Trieb wird behutsam geführt, gestützt und ausgerichtet – wie ein Kind, das seine ersten Schritte geht.

Es ist die Jahreszeit, in der wir förmlich spüren können, wie Energie durch die Weinberge fließt, wie alles zu wachsen, zu strecken, zu atmen beginnt. Für uns ist der Frühling ein Fest des Neubeginns – mit frischen Farben, mildem Duft und dem Versprechen eines neuen Jahrgangs.

Sommer – Pflege, Hingabe und ein wachsames Auge

Im Sommer zeigt der Weinberg sein volles Leben. Die Reben wachsen kraftvoll, die Trauben beginnen sich zu formen – und wir sind mittendrin. Jetzt heißt es beobachten, begleiten, schützen.

Wir entfernen überflüssige Triebe und schneiden das Laub so, dass jede Traube genug Licht, aber nicht zu viel Hitze abbekommt. Die Balance zwischen Schatten und Sonne ist ein sensibles Spiel – und eines, das viel Erfahrung braucht. Wir laufen täglich durch die Zeilen, prüfen Boden, Blätter und Beeren. Wir spüren die Hitze, hören das Summen der Insekten und riechen die warmen Kräuter am Boden.

Der Sommer verlangt Aufmerksamkeit, Intuition und Nähe zur Natur. Und genau das lieben wir an ihm.

Herbst – Der Höhepunkt: Erntezeit

Wenn die Tage kürzer werden und ein goldener Schimmer über den Weinbergen liegt, beginnt die spannendste Zeit des Jahres: die Lese. Wir probieren Beere für Beere, hören in den Geschmack hinein – ist die Süße da? Die Säure in Balance? Das Aroma voll entwickelt?

Und irgendwann kommt er: der perfekte Moment. Dann stehen alle bereit, voller Vorfreude und Respekt vor einem Jahr harter Arbeit. Ob mit der Hand oder maschinell – jede Traube wird sorgfältig geerntet und schnell in unseren Keller gebracht, wo ein weiterer magischer Teil beginnt: die Weinbereitung. Hier verwandeln sich die Früchte eines ganzen Jahres in etwas, das unsere Handschrift trägt. Jeder Arbeitsschritt – Pressen, Vergären, Reifen – geschieht in enger Abstimmung, mit Erfahrung, Wissen und ganz viel Gefühl.

Es ist ein bisschen wie Geburt und Abschied zugleich: Der Weinberg gibt seine Früchte her, und wir beginnen, daraus das Beste entstehen zu lassen.

1660

Bereits Simon Eberbach (geboren 1644, gestorben 1722) wird in den Chroniken als Weingärtner bezeichnet und steht am Anfang unserer Winzertradition. 

Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1660 zurück. 

Seither verbinden wir Tradition und zeitgemäßes Handwerk - über Generationen hinweg.

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1975

Ein Zeugnis vergangener Jahrzehnte – Unsere älteste erhaltene Flasche „Riedersbückele“ - Ein Ruländer Spätlese.

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1983

Ein Schwarzriesling trocken von 1983 – ein Stück eigene Weingeschichte aus unserem Keller.

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1993

Helfenberger Schloßberg Lemberger Spätlese trocken. Ein Zeitzeuge aus den bunten frühen 90ern.

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2003

Es wurde wieder etwas stilvoller. Dem Trend zum Holzfass folgend: ein Cabernoir trocken im Barrique gereift.

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2013

Premium im Auftritt und Geschmack, nun im “kleinen schwarzen”. Cabernoir trocken im Barrique gereift.

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